Shapeshifter

In dieser Serie untersucht der Künstler den Körper als wandelbare Form, die sich in Licht, Schatten und Bewegung aufzulösen scheint. Dabei fungiert Licht nicht nur als Werkzeug, sondern als Sprache, die sichtbar macht, wie sich Körper verwandeln, verschwimmen und durch visuelle Alchemie neu entstehen. Der Künstler reflektiert die Erfahrung marginalisierter queerer Körper sowie die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Auslöschung, Zugehörigkeit und Anderssein. Licht ist das Medium, Bewegung die Sprache, Verletzlichkeit die Stärke und Metamorphose die Verbindung.

Durch natürliche und künstliche Beleuchtung bewegen sich die Bilder zwischen Klarheit und Abstraktion. Körper werden zu Landschaften, Zärtlichkeit und Widerstand teilen sich denselben Raum. Queerness wirkt dabei wie ein Kompass, der die Arbeit zu Empathie, Fluidität und Werden führt. Diese Fotografien bewegen sich in einem Raum, in dem das Physische auf das Emotionale trifft, in dem Licht zu Berührung wird und Identität sich in beständiger Bewegung befindet und dazu einlädt, zu fühlen statt zu definieren.

Biografie

Pit Reding (*1996, Luxemburg) ist ein queerer Fotograf, dessen Arbeiten den Körper als fluide, sich wandelnde Zone begreifen. Geprägt von Licht, Bewegung und emotionaler Spannung. Serien wie Shapeshift (2025) setzen sich mit Sichtbarkeit und Verletzlichkeit auseinander und zeigen den Körper als etwas Unfestes, das sich ständig neu formt.

Ausstellungsansichten © Cité de l'image / Hype / CAL